Die Geschichte der Schloß-Teufel ist auf die Teufelsaustreibung im 17. Jahrhundert, bestätigt im kirchlichen Conventsbuch zu Döffingen zurückzuführen.

Ein Pfarrer trieb bei zwei besessenen Frauen mit stinkendem Kraut und viel Rauch den Teufel aus. Die Seelen des Teufels schwirrten über Wald und dunkle Felder hinweg, bis in die mächtigen Mauern des Schlosses zu Dätzingen.

Dort ließen sie sich nieder und konnten von dort an nicht mehr ausgetrieben, bzw. vertrieben werden. Ihr lautes Heulen ist bis heute noch zu hören – bis in die nebligen und düsteren Wälder. In Gewitternächten spiegeln sich die Schatten der Teufel in den mächtigen Mauern des Schlosses wieder.